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Bunte, heile Werbewelt?

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So kommt Ihr Kind sicher durch die bunte Spiele-Welt

Die meisten Kinder ab 6 Jahren haben mittlerweile regelmäßig Zugang zum Internet. Die Juristin Carola Elbrecht leitet das Projekt „Verbraucherrechte in der digitalen Welt“ beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Sie sagt: „Auf vielen Kinder-Spieleseiten sind Spiele nicht hin reichend von der Werbung getrennt.“ Probleme bereiten etwa so genannte „Pop-ups“, das sind kleine Werbefenster, die man wegklicken muss. „Oft sind sie für Kinder nur schwer zu entfernen“, sagt Carola Elbrecht. „Interstitials“, kleine Werbefilmchen vor dem Beginn eines Spiels, kann man mitunter gar nicht wegklicken. Oft sieht Werbung auch wie ein Spiel aus – oder lockt mit den Lieblings-Comic-Helden.

Tipps für Eltern:

• Über die Suchmaschinen www.blinde-kuh.de und www.fragfinn.de gibt es kindgerechte Seiten.

• Bei Gewinnspielen nie persönliche Daten angeben! Wer doch mitmachen möchte, sollte dafür eine E-Mail-Adresse einrichten, bei der der Name nicht zu erkennen ist.

• Aufpassen bei Spielen, hinter denen Bezahl-Systeme stecken.

• Wer Werbung findet, die für Kinder ungeeignet ist, kann sich beim Deutschen Werberat (www.werberat.de) beschweren. Info: www.surfer-haben-rechte.de.


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