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Das ist meine Familie

Stammbaum, Familienwappen, alte Fotos und ein besonderer Nachmittag mit den Großeltern: Schöne Ideen rund um die Ahnenforschung mit Kindern

Wer bin ich, wo komme ich her, welche Wurzeln habe ich? Oft wissen wir nur wenig über unsere Vorfahren, dabei ist ihre Geschichte eng mit der unseren verknüpft. Sicherlich sind auch Ihre Kinder neugierig und hören gerne zu, wenn Sie ihnen Anekdoten aus den Jahren und Jahrzehnten vor ihrer Geburt erzählen oder aus noch viel weiter zurückliegenden Zeiten, von ihren Groß- und Urgroßeltern. Gerade für Kinder ist es ein schönes Gefühl, fest verankert und geborgen zu sein in ihrem Familienkosmos, einen Platz zu haben, den ihnen niemand streitig machen kann. Ein bisschen stolz macht es auch: Das ist meine Familie! Ist sie nicht einzigartig? Wollen Sie mehr über Ihre Familie und deren Geschichte erfahren? Dann werden Sie gemeinsam mit Ihren Kindern zu Familienforschern!

Generationen im Gespräch

Haben Sie noch Alben mit uralten Fotografien oder eine kleine Kiste unsortierter Bilder? Diese Zeugen der Vergangenheit sind ein echter kleiner Schatz, eine unbezahlbare Brücke in alte Zeiten. Sehen Sie sich die Bilder in Ruhe mit Ihren Kindern an. Opas erster Schultag, Uromas Hochzeit oder Mamas Onkel, der nach Australien ausgewandert ist. Es gibt viel Interessantes zu entdecken: Wer sieht wem ähnlich? Was sind das für komische Kleider? Warum sind die älteren Bilder nur in Schwarz-Weiß? Guck mal, die Oma hat als Kind genauso gerne Karten gespielt wie du heute! Und der Uropa war sehr musikalisch – genau wie deine Cousine…

Die Großeltern können wahrscheinlich noch viel mehr zu den Bildern sagen als Sie. Omas und Opas sind zudem oft wunderbare Geschichtenerzähler und helfen sicher gerne weiter, wenn Sie keine Ahnung mehr haben, wer auf den Fotos zu sehen ist. So tragen sie auch dazu bei, Ihren Stammbaum zu vervollständigen. Also: Laden Sie sie doch mal zu einem gemütlichen Familien-Nachmittag ein! Wäre es für die Kinder nicht auch spannend zu erfahren, wie das damals war, als die Großeltern noch klein waren? Notieren Sie vor dem Treffen gemeinsam, was die Kinder Oma und Opa fragen möchten. Zum Beispiel: Was habt ihr als Kinder gespielt? Was war euer Leibgericht? Seid ihr gerne zur Schule gegangen? Seid ihr in den Urlaub gefahren? Was sind schöne Kindheitserinnerungen, was nicht so schöne?

Für die Zukunft festhalten

Die Antworten können Sie aufnehmen oder Sie halten alles in einem Erinnerungsbuch fest. Das können Alben mit leeren Seiten sein, die Eltern oder Großeltern mit allem füllen, was sie für wichtig halten: Lebens-Eckdaten, Anekdoten, Fotos. Oder Sie schreiben auf jede Seite eine Frage und bitten etwa die Oma, Antworten darunterzusetzen. Solche Bücher gibt es auch „fertig“ zu kaufen, dann stehen bereits interessante Fragen drin:

• Elma van Vliet: Oma, erzähl mal! (auch: Opa/Mama/Papa). Knaur, 12,95 Euro
• Martin Gundlach: Erzähl mir dein Leben. Ein Fragebuch an Oma und Opa (auch: Papa/Mama). scm, 18,95 Euro

Haben Ihre kleinen Familienforscher Lust, noch weitere Interviews zu führen? Wie wäre es dann mit einem großen Familientreffen? Wer weiß, vielleicht tauchen neben alten Fotos ja auch noch Briefe, Urkunden, Poesiealben auf…


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