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Demokratie für Anfänger

Gar nicht so leicht, die Bundestagswahlen seinen Kindern zu erklären. Oder doch? Auch Kinder haben erste demokratische Erfahrungen. Knüpfen Sie einfach daran an!

Überall Wahlplakate. An Brücken, an Stellwänden, an Straßenlaternen und sogar im Fernsehen werben Politiker um unsere Stimmen für die Bundestagswahlen. Kinder, denen auch sonst kaum eine Veränderung in ihrer Umwelt entgeht, wollen da natürlich wissen, was los ist. Der kleine Tim fragt: „Papa, was ist das?“ – „Das ist eine Plakatwand.“ – „Kann man da raufklettern?“ – „Nein, das ist nicht so gut.“ – „Für was ist die denn gut?“ Und schon sind Eltern mittendrin in einem bedeutenden Thema – die Bundestagswahl, die wohl wichtigste aller Wahlen in diesem Jahr. Nur: Sind Wahlen als Thema nicht zu trocken und zu kompliziert für den Nachwuchs? Und ist das Thema Politik überhaupt schon etwas für Kinder? Dr. Michael Wehner von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg glaubt daran. „Auch wenn das politische Engagement von jungen Leuten heute eher kurzfristigen Aktionen oder Organisationen wie Greenpeace gilt, kommt an Bundestagswahlen keiner vorbei“, sagt der Experte für politische Bildung. Kinder im Vorschulalter seien allerdings eine relativ neue Zielgruppe für die politische Bildung, räumt er ein – die meis ten Angebote sind für Kinder ab etwa acht Jahren gemacht, z.B. in Form von politischen Stadtrallyes mit Stationen wie Rathaus, Gericht und Polizei. Auch in der Schule gibt es politische Bildung frühestens ab der siebten Klasse in den Fächern Sozial - oder Gemeinschaftskunde.


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