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Die 25 größten Erziehungsirrtümer

Nicht jede althergebrachte Weisheit hilft im Umgang mit Kindern wirklich weiter. Welche gedanklichen Holzwege Eltern schnellstens hinter sich lassen sollten.

Gezielte Frühförderung ist ein Muss
Der große Trend zur Frühförderung ist ein Missverständnis. Eigentlich soll die Extra-Unterstützung entwicklungsverzögerten Kindern helfen, den Anschluss zu finden – zum Heranziehen von Mini-Einsteins ist sie nicht sinnvoll. Studien zeigen: Kinder, die als Vorschüler viel gefördert werden, starten zwar mit einem Vorsprung in die Schule, den holen die anderen aber ganz von selbst wieder auf. Also: Lasst die Kleinen spielen!

Kinder brauchen ständig Abwechslung
Für Abwechslung sorgen die Kinder schon selber. Und zwar immer dann, wenn sich eine Art des Spielens für den Moment erschöpft hat. Eltern sind nicht in der Pflicht, für pausenlose Bespaßung zu sorgen.

Mithelfen muss belohnt werden
Oft entwickeln die Kleinen im Kindergartenalter den Antrieb, im Haushalt mitzuhelfen. Sie wollen zeigen, dass sie in der Familie schon wichtige Aufgaben übernehmen und bewältigen können. Genau dieses Gefühl sollte der Lohn des Kindes sein – Süßigkeiten oder überschwänglicher Dank führen eher zu Missverständnissen.

Kinder dürfen vor den Eltern keine Geheimnisse haben
Sie dürfen nicht nur, sie müssen sogar! Auch ein Kind sollte sich frei fühlen, mal etwas für sich zu behalten. Wenn das Vertrauen innerhalb der Familie stimmt, werden sie mit echten Problemen zu ihren Eltern kommen.

Wir waren als Kinder ganz anders
Garantiert nicht! Ungeachtet dessen, welche Erziehungsmethoden gerade aktuell waren, haben Kinder immer versucht, elterliche Regeln zu umgehen. Mal ehrlich: Sie doch auch!

Kinder brauchen sehr viel Schlaf
Schon wahr, aber das Schlafbedürfnis ist individuell verschieden. Statt feste Zubettgehzeiten zu erzwingen, sollte man beobachten, wie lange das Kind wach bleiben kann, ohne ein Schlafdefizit mit sich herumzuschleppen.

Geldangelegenheiten gehen Kinder nichts an
Der Umgang mit Geld sollte schon im Kindergartenalter geübt werden. Ab der Grundschulzeit können Kinder bereits eigenverantwortlich entscheiden, wofür sie ihr Taschengeld ausgeben wollen. Auch das Wissen um die elterlichen Finanzen sollte nicht grundsätzlich ein Tabu sein.


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