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Eine besondere Klasse

Viele Schüler spüren in der vierten Jahrgangsstufe erstmals echten Leistungsdruck. So gehen Kind und Eltern gelassen damit um.

Sophia und Klara sind seit der ersten Klasse Freundinnen. Vom ersten Schultag an sitzen die beiden Mädchen nebeneinander. Jetzt neigt sich mit der vierten Klasse ihre gemeinsame Grundschulzeit dem Ende zu. Beide glauben schon zu wissen, wie es weitergeht: „Auf jeden Fall sitzen wir beide in die Realschule wieder nebeneinander“, verkünden sie zu Hause ihren Eltern. Doch ganz so einfach ist das nicht: Denn bei der Frage, auf welche weiterführende Schule die zwei Mädchen gehen werden, hat auch der Klassenlehrer noch ein Wort mitzureden. Sophia hat das Winterhalbjahr mit einem Notendurchschnitt von Zwei abgeschlossen – und ist damit eine Kandidatin fürs Gymnasium; bei Klara ist das noch nicht eindeutig.

Ihre Mutter seufzt: „Dabei hat sie sich in den letzten Monaten so angestrengt.“ Die vierte Klasse stellt für die meisten Kinder in Deutschland eine besondere Anforderung dar – ist sie doch in der Mehrzahl der Bundesländer der Abschluss der Grundschulzeit. Jetzt werden die Weichen für eine weiterführende Schule gestellt. Hauptschule, Realschule oder Gymnasium – wohin soll ich mein Kind schicken?, lautet die Frage, vor der nun alle Eltern stehen. Auch ein Wechsel an eine private Schule, wie etwa eine Waldorfschule, kommt für manche in Betracht.


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