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Großer Einschnitt erste Klasse

Was auf Schulanfänger alles zukommt. So klappt der Übergang für Abc-Schützen stressfrei und reibungslos. Das sollten Eltern dabei beherzigen.

Irgendwann ist es bei jedem Kind so weit: Die staatliche Schulpflicht macht aus Kindergartenkindern Erstklässler. Aber bevor das „Abenteuer Schule“ tatsächlich beginnt, gibt es für die Eltern noch eine Menge zu tun, damit die Vorfreude ihres Kindes auf die Schule den „Realitäts-Check“ auch übersteht und die erste Klasse der Beginn einer spannenden, erfolgreichen Schulzeit wird.

Welche Schule?

Das beginnt mit der Wahl der richtigen Schule – immer vorausgesetzt, es gibt vor Ort die Wahl. Doch selbst wenn man nur den Bereich staatlicher Regelschulen betrachtet und Schulen privater Träger mit speziellen Lernkonzepten wie Waldorfund Montessori-Schulen außen vor lässt, ergibt sich heutzutage ein buntes Bild; eines, das weit von unserer eigenen Schulzeit entfernt ist. „In vielen Bundesländern wie NRW, Hamburg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gibt es beispielsweise Flex-Klassen“, erklärt der Hamburger Pädagogikprofessor Peter Struck. „Das bedeutet: Es gibt eine flexible Eingangsphase, in der das Kind ein, zwei oder drei Jahre bleibt, bevor es in die dritte Klasse kommt. Dann sind die Kinder in Klasse drei zwar verschieden alt, aber ähnlich leistungsfähig, und kein Kind muss den beschämenden Umweg einer Niederlage erleben, wie es das Sitzenbleiben früher war.“ Sitzenbleiben und Noten sind mittlerweile generell als pädagogische Mittel aus den Grundschulen der meisten Bundesländer verbannt. Es stellt sich also die Frage: Welche Schulform passt zu meinem Kind? Etwa ein jahrgangsgebundenes System mit klaren Abgrenzungen der Lernziele – oder jahrgangsübergreifendes Lernen, bei dem die Kinder mehr durch Eigeninitiative und soziale Interaktion an die Lehrinhalte kommen? „In jahrgangsübergreifenden Klassen können die jüngeren gut von den älteren Kindern lernen. Nach einem Jahr steigt die ältere Hälfte nach oben auf, und unten kommt wieder eine jüngere Hälfte nach, sodass die Kinder sowohl einmal zu den Jüngeren als auch zu den Älteren gehören“, nennt Struck einige Vorteile.


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