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Rennen macht clever

Forscher können inzwischen belegen, dass erfolgreiches Lernen eng an körperliche Aktivität gekoppelt ist. Ihre Forderung: Mehr Bewegung!

Gute Lehrer wissen: In Bewegung lernt es sich besser. Deswegen stehen auch in Deutsch oder Englisch immer mehr Schüler von ihren Stühlen auf und bewegen sich beim Erledigen der Aufgaben durchs Klassenzimmer. Sie gehen von Lernstation zu Lernstation. Sie machen Lockerungsübungen. Oder sie malen Plakate, um sie später ihren Klassenkameraden zu präsentieren. All das ist kein Selbstzweck, sondern soll der besseren Aufnahme des Schulstoffs dienen.

Denn das, was beim Lernen im Gehirn stattfindet, ist an körperliche Erfahrungen gekoppelt. „Körperliche Betätigung ist die Voraussetzung für spätere kognitive Leistungen. Nur wer selbst stehen kann, wird selbstständig. Nur wer Dinge greifen kann, kann sie auch begreifen“, erklärt der Gehirn forscher Prof. Gerald Hüther von der Universität Göttingen. Stundenlanges Stillsitzen in der Schule mag zwar einen disziplinierten und fleißigen Eindruck machen – gut fürs Köpfchen ist es nicht.


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